Konfifreizeit 2026
Endspurt der Konfirmandenzeit 2025/26.
Gemeinsam mit den Konfis der Region aus dem Mittleren Neckartal und Fahrenbach zur Konfi-Freizeit in Miltenberg unterwegs... . Schön war's!
Am Freitag traf sich eine fröhliche Konfirmanden-Schar bei frostigen Temperaturen, um zur finalen Konfi-Freizeit in Miltenberg aufzubrechen. Garnicht frostig hingegen war das Wiedersehen der Konfirmanden aus dem Neckartal, Fahrenbach und aus Waldbrunn im Jugendhaus St. Kilian. Geleitet wurde die Freizeit von den Hauptamtlichen des Koop-Raums Pfarrer Michael Roth-Landzettel aus Fahrenbach, Pfarrerin Esther Fauß aus dem Neckartal und Diakonin Sirkka Zimmermann.

Tag 1
...wir machen Miltenberg unsicher
Nachdem alle gut angekommen waren, gab es zuerst mal ein paar Infos...

... dann den obligatorischen Kampf um "Henriette" das olle Quitsche-Huhn...

... und dann jede Menge Action.
Naja, mehr oder weniger Action...

Wir naiven Betreuer haben uns von der sportlichen Betätigung an der frischen (und jetzt auch wieder warmen)
Luft versprochen, dass die Kids todmüde um 22:00 Uhr in die Betten fallen und seelig schlafen.
Spoiler: Hat nicht geklappt.

Nach dem der erste Bewegungsdrang befriedigt war, trafen wir uns in der hauseigenen Kapelle.
Nach einer kurzen Andacht und dem unvermeidlich laut uns schief gesungenen "Jesus in my House",
teilten sich die Jugendlichen in Gruppen auf.
Zur Auswahl standen die Themen Predigt, Liturgie, Kreatives und "do it your self" Glaubensbekenntnis.

Das Thema Essen ist der Klassiker auf jeder Freizeit.
Zu kalt, zu warm, zu spät, zu früh, schmeckt nicht... irgendwas ist immer. Dieses Mal war das Essen
echt lecker, aber ständig war was alle und man mußte warten, bis nachgefüllt wurde. Für Menschen,
die schlechte Laune bekommen, wenn sie hungrig sind, eine echter Herausforderung.

Nach dem Abendessen trafen wir uns nach einer kurzen Gelegenheit zum Einkaufen und Erholen für einen Filmeabend des Films "den Himmel gibt's echt".

Ab einem gewissen Alter möchte man ja, wenn möglich, spätestens um Mitternacht schlafen,
also versuchten wir beizeiten, unsere Schäfchen in die Betten zu stopfen. Wie oben schon erwähnt,
mit mässigem Erfolg.
An dieser Stelle ein riesiges, dickes, fettes Dankeschön an unsere jugendlichen Teamer!!! Ihr habt mit eurem nächtlichen Einsatz das Leben von uns "älteren Semestern" ganz erheblich erleichtert.
Tag 2
...wir stürzen uns in die Arbeit für den Gesprächsgottesdienst
Nach einer, zugegeben recht kurzen, Nacht, ging es Samstag vormittags mit der Arbeit in den Kleingruppen weiter.
Ich hatte das Vergnügen, die Gruppe, die ihr eigenes Glaubensbekenntnis schreiben durfte, zu betreuen. Und ausnahmsweise meine ich das Vergnügen diesmal nicht sarkastisch. Ganz im Gegenteil. Ich war erstaunt, auf welch tiefe Gedanken und Fragen die jungen Menschen kommen.
Es haben sich tolle Gespräche ergeben. Einer der Gründe, warum ich die Jugendarbeit so sehr liebe: ich entdecke immer wieder Sichtweisen auf Gott und die Welt, auf die ich alleine nie gekommen wäre. Vielen Dank ihr Lieben, dass ihr mir immer wieder helft, meinen eigenen Blick zu weiten und mich weiter zu entwickeln!
Unser gemeinsam erstelltes Glaubensbekenntnis ist übrigens richtig gut geworden. Aber da ich dem Gesprächsgottesdienst nicht vorgreifen möchte, werde ich es erst im dazugehörigen Bericht mit Euch teilen.
Nach so viel geistiger (und geistlicher) Arbeit, brauchten wir alle ausgiebig frische Luft und so entließen wir unsere Schützlinge, bewaffnet mit Interview Fragebögen, in die Miltenberger Altstadt.
Nach dem schweißtreibenden Aufstieg zur Burg, brauchten wir zwar gefühlt ein Sauerstoffzelt, aber die Aussicht auf Miltenberg versöhnte uns mit dem Gewaltmarsch. (Okay, eventuell haben die Jugendlichen das nicht ganz so empfunden, wie ich graziöses Reh.)
Nachdem wir uns, zu Tode erschöpft, zurück ins Quartier geschleift hatten, wurden zuerst die Ergebnisse der Umfrage zusammen getragen. Die waren, wie schon erwähnt, recht mau.
Scheinbar sprechen die Menschen nicht mehr besonders gerne über ihren Glauben. Schade eigentlich. Am Einsatz unserer jungen Leute hat es Jedenfalls nicht gelegen.
Im Anschluss trafen wir uns wieder zur Andacht in der Kapelle.

Die Farbe der Kapellenbeleuchtung ließ sich via Smartphone App verändern. Das hätte ich in unserer Kirche echt auch gerne.
Nachdem alle ausgetobt und mit Pizza gefüttert waren, verbrachten wir den Abend mit einem Spieleabend, den die jungen Teamer selbstständig organisiert und umgesetzt haben. Auch dafür ein großes Dankeschön!

Unsere Hauptamtliche ziehen alle an einem Strang. (Und haben krachend gegen die Jugendlichen, die den Parcours in der Hälfte der Zeit bewältigten, verloren. Hihi)

Auf Grund der dräuenden Zeitumstellung und der daraus resultierenden, fehlenden Stunden Schlaf, begaben wir uns heute tatsächlich bei Zeiten zur Ruhe.
Tag 3
Endspurt mit jeder Menge guter Laune.
Frühling lässt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte,
durch die Zeitumstellung geschlaucht,
suchen wir Kaffedüfte...
Die Kombination aus Konfifreizeit und einer Stunde weniger Schlaf war schon hart.
Nach einem letzten, gemeinsamen Frühstück, ging es in den Endspurt der Gruppenarbeiten.

Hochmotiviert wird am letzten Feinschliff der Predigt Texte gearbeitet.

Mal wieder war ich erstaunt, mit welcher Ernsthaftigkeit sich die jungen Menschen mit ihren Themen beschäftigen.
Hier sieht man die brave Konfirmanden-Schar auf dem Weg zum Palmsonntag Gottesdienst.

Für unsere fast 50-köpfige Horde hat die Gemeinde extra eine Woche vorher die Winterkirche im Gemeindehaus beendet und den Gottesdienst wieder in ihrer, sehr schönen, Johanneskirche gefeiert. Vielen herzlichen Dank dafür, an dieser Stelle.

In der Predigt ging es um das Thema "was ist Verschwendung", welches ja leider immer noch top aktuell ist.
Zurück im St. Kilian Haus, gab es noch mal Freizeit auf dem Außengelände und anschließend ein Mittagessen mit leckeren Schnitzeln.
Und ein Gruppenbild unter dem Motto "Gott liebt uns genau so, wie wir sind"

So schnell vergehen drei intensive Tage und bald schon standen die ersten Eltern zum Abholen bereit. Selbstverständlich haben wir keinen Konfi in der Herberge vergessen. Ganz nach unserem Leitsatz: "Keiner wird zurückgelassen".
Und so konnten wir alle Kids gut gelaunt und wohlbehalten wieder Zuhause abgeben.
Ich habe die Zeit mit euch allen, Konfis, Teamern und Hauptamtlichen, sehr genossen. Ihr seid Klasse! Ich freue mich mega auf den Gesprächsgottesdienst.
Vielen Dank an Melly (Melanie Waldenburger) aus der Kirchengemeinde Fahrenbach für die tollen Bilder und den Artikel, den wir für Waldbrunn übernehmen konnten.






