Da war Musik drin...
- 02.03.2026 -
... im Konfi-Tag in Neckargerach zum Thema "Musik in der Kirche"
Letzten Samstag trafen sich alle Konfirmanden aus unserem Kooperationsraum bei unseren Freunden in Neckargerach.
Gestartet hat der Tag, wie immer, wenn wir aus allen Ecken unseres riesigen Koopraumes zusammen
kommen, mit dem üblichen großen Begrüßungs-Hallo.
Besonders gefreut habe ich mich, Pfarrer Tony Pacina wiederzusehen, der sich extra
Urlaub genommen hat, um bei unserem Musiktag dabei zu sein.
Der zweite "Special Guest" war Bezirkskantorin Isabelle Richter, die uns die Orgel der
Neckargeracher Kirche erklärte und mit dem "Chor" das Lied "Neu" einübte.
Aber dazu später mehr.
Die Hauptpersonen waren an diesem Tag natürlich unsere Konfis.
Aufgeteilt in vier Gruppen, haben wir uns angeguckt, was eigentlich alles zum Themenfeld
"Musik in der Kirche" gehört. Da steckt nämlich noch mehr dahinter, Als "nur" Orgel und
Gesang.
Als Betreuerin durfte ich eine Gruppe durch alle vier Workshops begleiten und habe auch
noch einiges dazu gelernt.
Los ging es für uns in der Kirche.
Zuerst durften wir auf "Orgelpfeifen" aus Holz spielen.
Dann ging es an die eigentliche Orgel, die in Neckargerach übrigens nicht nur ein Highlight für die
Ohren, sondern auch für die Augen ist.
Alle Jugendlichen durften sich selbst einmal an diesem altehrwürdigen Instrument ausprobieren.
Unterstützt von Isabelle Richter haben wir ihr sogar alle halbwegs schöne Töne entlockt.
Ich habe sehr über das Talent einer Konfirmandin gestaunt, die völlig ohne Noten,
"River flows in you" spielte. Ich kann euch guten Gewissens sagen: das hat sich toll angehört.
Vielleicht sollten wir viel öfter so ungewöhnliche Stücke auf der Orgel spielen lassen.
Das ist ja das Tolle daran, wenn Jung und Alt (und alles dazwischen), solche Veranstaltungen
durchführen oder besuchen. Man kommt immer wieder auf neue Ideen, die man dann mit heim
in die jeweiligen Gemeinden nimmt.
Zum Glück war eine Neckargeracher Konfirmadin in "meiner" Gruppe, so dass wir den Weg von
der Kirche zurück zum Gemeindehaus gefunden haben, ohne in der Neckargeracher Weite
zu verschellen.
Die nächste Station war für uns der Bereich "Technik". Damit sich das, was Chor und Musiker vorne
so fabrizieren, dann auch wirklich gut anhört, ist nämlich auch einiges an Aufwand und Wissen im
Hintergrund nötig. Das kommt im Kirchenalltag, zugegebenermassen, oft zu kurz.
Aber ich glaube wir alle wissen, wie schrecklich sich Rückkoppelungen und übersteuernde Mikros anhören.
Natürlich durften sich auch hier die jungen Leute selbst am Mischpult ausprobieren. Und damit es was
zu Mischen gab, musste sich jemand opfern, und pausenlos ins Mikrofon sprechen.
Ich kann auch verraten: es ist gar nicht so einfach, aus dem Stehgreif ohne Punkt und Komma zu reden,
obwohl wir alle, gefühlt, den ganzen Tag permanent quasseln.
Aber auch da fand sich eine mutige Konfirmandin, die uns mit einer netten Geschichte über zwei
Frösche unterhielt.
Besonders gute Stimmung kam auf, als wir endlich die Instrumente "spielen" durften. Ich gestehe,
das was ich der E-Gitarre entlockte, klang eher wie mein Hund, wenn ich ihm auf den Schwanz
trete, als nach Musik, aber zum Glück waren auch da Naturtalente unter unserem jungen Gemüse.
Einen ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an Simon und Phillip, die uns mit ihren Instrumenten
und ihrem Fachwissen unterstützt haben.
Auch der Gesang durfte natürlich nicht fehlen und so fand unten im Jugendraum ein Workshop mit
Pfarrerin Esther Fauß statt. Schließlich ist die Stimme das Instrument, das wir alle immer dabei haben.
So geballter, geistiger Input macht hungrig und so trafen sich alle Gruppen zur gemeinsamen
Mittagspause. Hier das Team, welches die Raubtierfütterung am "Jeder hat was mitgebracht"-Buffet
überwachte. Herzlichen Dank auch an Euch und an alle Eltern, die uns die ganzen Leckereien
zubereitet haben.
Nach der, wohlverdienten, Pause, formierten wir uns neu. Die Konfis durften sich aussuchen, ob sie
unser "Abschlussstück" durch Gesang, in der Band oder im Technikteam unterstützen wollten.
Da unser lieber Herr Pfarrer, Michael Roth-Landzettel, sein Talent eher im gesprochenen, als im
gesungenen Wort hat (ich finde, das habe ich sehr diplomatisch ausgedrückt. Klingt doch viel besser
als "er singt schrecklich"), übernahm er die Aufgabe, das Schlussstück fotografisch zu dokumentieren.
Zum Ende dieses spannenden und lustigen Tages konnten wir den Eltern, welche ihre Kids abholen
kamen, das Lied "Neu" zur diesjährigen Jahreslosung vortragen. Faszinierend, in wie kurzer Zeit
es möglich war, etwas so gut Klingendes auf die Beine zu stellen.
Noch mal ein ganz großes Dankeschön an alle, die diesen Tag ermöglicht haben: die Neckargeracher
"Hausherren" für die zur Verfügung gestellten Räume, allen die fürs Essen gesorgt haben, die Musiker,
die Techniker, Isabelle Richter, den Pfarrern, Teamern und allen, die ich jetzt natürlich wieder vergessen
habe. Ihr seid super!
Eure Melly

















