Zusammen in die Zukunft
Festlicher Gottesdienst zur Einführung von Pfarrerin Regina Bauer für alle Waldbrunner Gemeinden und den Kooperationsraum.

Unter der Leitung von Dekan Krall wurde Pfarrerin Regina Bauer am 12. Juli in Strümpfelbrunn offiziell als Pfarrerin für die Waldbrunner Kirchengemeinden eingeführt, gemeinsam mit Diakonin Sirkka Zimmermann, Pfarrerin Esther Fauß aus dem Mittleren Neckartal, Pfarrer Michael Roth-Landzettel aus Fahrenbach und den Ältesten der Waldbrunner Kirchengemeinden .


Besonders erfreulich war neben einer sehr gut gefüllten Kirche auch der zahlreiche Besuch aus den anderen Kirchengemeinden des Kooperationsraums.

Quelle: Jannis Henrich
Begleitet wurde der Gottesdienst auch von den gemeinsamen Waldbrunner Chören sowie dem Posaunenchor.
Zum Ende wurde neben Pfarrer Michael Roth-Landzettel aus Fahrenbach und Pfarrerin Rebecca Stober aus Mudau für die Kasualvertretung noch ganz besonders Pfarrerin Esther Fauß aus dem Neckartal gedankt, die als Vakanzverwalterin viele Aufgaben aus Waldbrunn neben der Arbeit im Neckartal übernahm, und in den Waldbrunner Gemeinden sehr präsent war und viele Verbindungen geknüpft hat.
Alle, die während des Gottesdienst nicht dabei sein konnten oder ihn sich noch einmal anschauen wollen, finden diesen auf unserem Youtube Kanal.
Anschließend wurden alle Besucher zum offiziellen Empfang ins Gemeindehaus eingeladen, wo Bürgermeister Markus Haas ein Grußwort sprach, der mit Blick auf die gute Zusammenarbeit bisher hofft, trotz aller Herausforderungen auch für die Zukunft auf ein gutes Miteinander von Kirche und Kommune bauen zu können.
Gemeindereferent Gregor Kalla erinnerte für die katholische Kirchengemeinde an den Gleichklang und die Einstimmung der Glocken, trotz aller Unterschiede, die es natürlich auch gibt, und begrüßte Pfarrerin Bauer und ihre Frau recht herzlich im "Mehrklang des Glaubens" in der Region.
Elke Braun sprach für den Gesamt-KGR Waldbrunn und erzählte von den Renovierungsarbeiten im Pfarrhaus Schollbrunn und überreichte symbolisch eine Pflanze für das Geschenk der Kirchengemeinden, das bereits am Pfarrhaus steht, ein Hochbeet, damit das Gärtnern einfacher möglich wird.
Gemeindereferent Gregor Kalla erinnerte für die katholische Kirchengemeinde an den Gleichklang und die Einstimmung der Glocken, trotz aller Unterschiede, die es natürlich auch gibt, und begrüßte Pfarrerin Bauer und ihre Frau recht herzlich im "Mehrklang des Glaubens" in der Region.
Elke Braun sprach für den Gesamt-KGR Waldbrunn und erzählte von den Renovierungsarbeiten im Pfarrhaus Schollbrunn und überreichte symbolisch eine Pflanze für das Geschenk der Kirchengemeinden, das bereits am Pfarrhaus steht, ein Hochbeet, damit das Gärtnern einfacher möglich wird.
Der stellvertretende KGR-Vorsitzende aus dem Mittleren Neckartal, Steffen Fadin, hatte sogar eine Begrüßung in Reimform mitgebracht, die wir hier gerne veröffentlichen:
Liebe Pfarrerin Regina Bauer,
wir begrüßen Sie herzlich – ich werde genauer,
wir sind die Menschen vom Neckar drunten
und haben den Weg hier herauf gefunden,
um Ihnen zur Einführung zu gratulieren.
Doch niemand wollte voluntieren,
Sodass nun ich versuche halt,
Ihnen zu erzählen vom Odenwald.
Genauer gesagt, das wissen Sie auch,
Handelt es sich um den Winterhauch.
Hier sei es, der Spruch ist ja auch schon älter,
im Vergleich zum Tal "en Kittel kälter".
Man sagt ja auch im Odenwald
wär's e Halbjohr Winter un e Halbjohr kalt.
Heute trifft's das nicht mehr wirklich,
Die Hitze letzt war unerträglich.
Trotz aller Witterungsunbilden
und sich reimenden Endsilben,
nutz ich jetzt die Gelegenheit
und gehe ein nun, auf die Leut.
Eines der Dinge nannte auch ganz keck,
in der letzten Sitzung der Andreas Steck.
Ein wenig tiefer möchte ich es beleuchten,
auch wenn wir dafür noch viel mehr Zeit bräuchten.
Die Menschen hier sind rau, aber herzlich,
sie sind ehrlich, das ist manchmal auch schmerzlich.
Sie meinen es Ernst und fordern heraus.
Man beißt sich auch mal einen Zahn daran aus.
Verscherzt man es sich, hat man Feinde für immer.
Glauben Sie mir, das ist nicht der Bringer.
Gewinnt man jedoch erstmal ihr Herz
und das meine ich jetzt ganz ohne Scherz,
Findet man wirkliche Freunde fürs Leben,
die kritisch sind und doch alles geben.
Für die Kirche, die Gemeinden und die Leute.
Gestern, morgen, natürlich auch heute.
Sie haben Humor, sind schlitzohrig druff,
man reibt sich auch mal an ihnen uff.
Sie erkennen Chancen und sehen klar,
dass nichts bleiben kann, wie es mal war.
Kritisch und doch voller Motivation,
SIE sehen die Zukunft in der Kooperation.
Auf Augenhöhe und voller Respekt,
hat man HIER oben und im Tal längst entdeckt,
dass nur gemeinsam und Hand in Hand
die Zukunft für Kirche auf dem Land
liegt in dem Miteinander nur
und das soll sein unser aller Richtschnur.
Frau Bauer, Sie dürfen ab jetzt hier gestalten,
müssen auch den Laden verwalten.
Vielleicht sich neu finden.
Kann sein, dass Sie sich dabei auch mal schwer schinden.
Der Aufgaben sind es viel an der Zahl.
Wahrscheins brauchts manchmal auch Nerven aus Stahl.
Und wenn auch mal die Fetzen fliegen,
die schönen Momente sollen überwiegen.
Ihnen und Ihrer Frau ein herzlich Willkommen,
ein wenig sind Sie ja schon angekommen.
Verflechtungen sind derer vier,
bei unserem Präsente hier.
Vier Gemeinden sind verwoben,
hier im Winterhauch heroben.
So steht die Pflanze als großes Moment,
für jeden, der es klar erkennt:
Stark wird man nur, man sei gewarnt,
wenn man den anderen umarmt.
Viel Freude wünschen wir Ihnen nun,
bei Leben und Wurschteln und Machen und Tun.
Aus dem Neckartal rufen wir ganz unverhohlen:
HERZLICH WILLKOMMEN und GOTT BEFOHLEN
wir begrüßen Sie herzlich – ich werde genauer,
wir sind die Menschen vom Neckar drunten
und haben den Weg hier herauf gefunden,
um Ihnen zur Einführung zu gratulieren.
Doch niemand wollte voluntieren,
Sodass nun ich versuche halt,
Ihnen zu erzählen vom Odenwald.
Genauer gesagt, das wissen Sie auch,
Handelt es sich um den Winterhauch.
Hier sei es, der Spruch ist ja auch schon älter,
im Vergleich zum Tal "en Kittel kälter".
Man sagt ja auch im Odenwald
wär's e Halbjohr Winter un e Halbjohr kalt.
Heute trifft's das nicht mehr wirklich,
Die Hitze letzt war unerträglich.
Trotz aller Witterungsunbilden
und sich reimenden Endsilben,
nutz ich jetzt die Gelegenheit
und gehe ein nun, auf die Leut.
Eines der Dinge nannte auch ganz keck,
in der letzten Sitzung der Andreas Steck.
Ein wenig tiefer möchte ich es beleuchten,
auch wenn wir dafür noch viel mehr Zeit bräuchten.
Die Menschen hier sind rau, aber herzlich,
sie sind ehrlich, das ist manchmal auch schmerzlich.
Sie meinen es Ernst und fordern heraus.
Man beißt sich auch mal einen Zahn daran aus.
Verscherzt man es sich, hat man Feinde für immer.
Glauben Sie mir, das ist nicht der Bringer.
Gewinnt man jedoch erstmal ihr Herz
und das meine ich jetzt ganz ohne Scherz,
Findet man wirkliche Freunde fürs Leben,
die kritisch sind und doch alles geben.
Für die Kirche, die Gemeinden und die Leute.
Gestern, morgen, natürlich auch heute.
Sie haben Humor, sind schlitzohrig druff,
man reibt sich auch mal an ihnen uff.
Sie erkennen Chancen und sehen klar,
dass nichts bleiben kann, wie es mal war.
Kritisch und doch voller Motivation,
SIE sehen die Zukunft in der Kooperation.
Auf Augenhöhe und voller Respekt,
hat man HIER oben und im Tal längst entdeckt,
dass nur gemeinsam und Hand in Hand
die Zukunft für Kirche auf dem Land
liegt in dem Miteinander nur
und das soll sein unser aller Richtschnur.
Frau Bauer, Sie dürfen ab jetzt hier gestalten,
müssen auch den Laden verwalten.
Vielleicht sich neu finden.
Kann sein, dass Sie sich dabei auch mal schwer schinden.
Der Aufgaben sind es viel an der Zahl.
Wahrscheins brauchts manchmal auch Nerven aus Stahl.
Und wenn auch mal die Fetzen fliegen,
die schönen Momente sollen überwiegen.
Ihnen und Ihrer Frau ein herzlich Willkommen,
ein wenig sind Sie ja schon angekommen.
Verflechtungen sind derer vier,
bei unserem Präsente hier.
Vier Gemeinden sind verwoben,
hier im Winterhauch heroben.
So steht die Pflanze als großes Moment,
für jeden, der es klar erkennt:
Stark wird man nur, man sei gewarnt,
wenn man den anderen umarmt.
Viel Freude wünschen wir Ihnen nun,
bei Leben und Wurschteln und Machen und Tun.
Aus dem Neckartal rufen wir ganz unverhohlen:
HERZLICH WILLKOMMEN und GOTT BEFOHLEN






