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Evangelische Kirchengemeinden
Waldbrunn

Gemeinden

Waldbrunn-Strümpfelbrunn

 

Zur Gemeinde

Zur Kirchengemeinde Waldbrunn-Strümpfelbrunn zählen außer Strümpfelbrunn die Dörfer Mülben und Weisbach. Die historischen Wurzeln der Gemeinde gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die Ritter von Hirschhorn – damals zugleich Herren von Zwingenberg und so auch der Dörfer auf dem Winterhauch – sich dem evangelischen Glauben zuwandten. Bis heute ist Strümpfelbrunn Patronatspfarrei, d.h. die Gemeinde untersteht der Mitverantwortung eines Patrons – derzeit Seiner Königlichen Hoheit des Markgrafen von Baden in Salem am Bodensee.

In Strümpfelbrunn feiern wir unsere Gottesdienste in einer stattlichen Jugendstil-Kirche aus dem Jahr 1916, in Weisbach steht seit 1955 ein kleines Dorfkirchlein, erbaut aus dem heimischen Buntsandstein.

Für die Gemeindearbeit steht in Strümpfelbrunn ein Gemeindehaus zur Verfügung.

ein Blick ins Kircheninnere

Kirche Weisbach

Waldkatzenbach

Zur Gemeinde

Die Kirchengemeinde Waldkatzenbach war bis zur Union der lutherischen und reformierten Kirchen im Großherzogtum Baden 1821 die lutherische Gemeinde der Waldbrunner Dörfer. Gottesdienstbesucher kamen damals aus etlichen umliegenden Gemeinden, sogar aus dem benachbarten Kleinstädtchen Eberbach.

Die Kirche in Waldkatzenbach wurde durch die Freiherren von Göler erbaut und 1746 fertig gestellt. Noch heute zeugen die Wappen auf der Kanzel von diesem Geschehen. zur weiteren Geschichte

Gruppen und Kreise treffen sich im ehemaligen Pfarrhaus, das heute als Gemeindehaus genutzt wird.

Chorraumfenster in Waldkatzenbach - Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld (Mk 4,1-9):

 

 Schollbrunn

Die Evang. Kirche wird mehrfach bereits im 15. Jahrhundert erwähnt. Schollbrunn gehörte zur Kirchengemeinde Neckargerach und besaß keine eigene Pfarrei. Wann die Kirche geweiht wurde, konnte nicht ermittelt werden. Ihr Grundstein soll aber aus dem Jahr 1367 stammen. Da es sich wahrscheinlich um eine ehemalige Chorturmkirche handelte, fehlte zunächst das Kirchenschiff. Das Bauwerk wurde 1475 erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit bestand eine befestigte gotische Kirche mit einem Chorraum und einem kleinen Kirchenschiff. Der Turm besitzt ein reich mit Fresken ausgeschmücktes kreuzgewölbtes Erdgeschoss. Ein Kirchenschiff, das möglicherweise aus Fachwerk bestand, wurde angebaut, aber später wieder abgerissen. 1736 wurde das Schiff in der heutigen Form erbaut.

Die Fresken wurden durch Restaurator Feuerstein aus Neckarsteinach in den Jahren 1955-1977 freigelegt. Dabei handelt es sich um alte Wandmalereien aus drei verschiedenen Stilepochen, die zum Teil übermalt wurden. Die älteste stammt aus der Entstehungszeit der Kirche und stellt das jüngste Gericht dar.

Die zweite Malerei stammt aus dem 14. Jahrhundert, dargestellt sind die 12 Apostel. Aus der gleichen Epoche stammt das Bild auf dem Maria mit Jesus abgebildet ist, sowie die Waisen aus dem Morgenland, die das Kind anbeten. Die Deckenmalerei ist ein Sternenhimmel mit den Symbolen der vier Evangelisten: Matthäus-Engel, Markus-Löwe, Lukas-Stier, Johannes- Adler.