Ausflug des Kirchenchors Strümpfelbrunn-Mülben

Ziel unseres diesjährigen Jahresausfluges war das Städtchen Bad Windsheim mit seinem fränkischen Freilandmuseum. Erste Information über Fahrverlauf und Landschaft durch die wir fuhren, wissenswertes über die Stadt Bad Windsheim brachte uns der Mann aus dem Cockpit zu Gehör. Die traditionelle Frühstücksbrezel im Bus sowie der Getränkeservice ließen die Fahrzeit kurzweilig verlaufen. Nach einer kurzen Verschnaufpause beim Freilandmuseum und Ausgangspunkt zur Stadtführung ging die Gruppe unter Sachkundiger Führung durch die nahegelegene Altstadt. Daten zu Geschichte, Sehenswürdigkeiten wie Gebäude und Ausgrabungen unter dem Marktplatz und die Entstehung des Freilandmuseums brachte uns die Stadtführerin näher. Ein kulturgeschichtliches Museum, es dokumentiert in Baugruppen eine Zeitreise durch 700 Jahre fränkische Alltagsgeschichte. Beeindruckt von den Ausgrabungen einer frühen Besiedelung des Ortes, bei Bauarbeiten d.h. Veränderungen auf dem heutigen Marktplatz, entdeckte man im Untergrund riesige Mauerreste, früher als Kellerräume genutzt, ehe sie zugeschüttet und überbaut wurden, Steintreppen die noch davon zeugen und inzwischen wieder freigelegt sind, bildeten den Abschluss der Stadtführung. In kleinen Gruppen und nach Interesse stand jedem frei eine Kaffeepause zu machen, sich schon gleich auf Erkundungstour zu begeben oder in der Altstadt zu bleiben um die am Bauort belassene Gebäude zu erkunden. Das über 50 Hektar große Gelände des Freilandmuseums, das in Baugruppen zusammengefasst nach Region und Thema geordnet mit über 100 Gebäuden, weitgehend Originalgetreu eingerichtet, angeordnet ist, zeigen wie die ländliche Bevölkerung in Franken in früherer Zeit gebaut, gewohnt und gearbeitet hat, konnte man doch nur ansatzweise in der zur Verfügung stehenden Zeit besichtigen.

Mit den vielen Eindrücken aus der vergangenen Zeit, wie mühsam doch Haus- und Feldarbeit oder wie beschaulich das Dorfleben damals war, die Handwerker zum Beispiel Zimmermänner und Steinmetze die Baukunst verstanden, traten wir die Rückfahrt an. Nächstes Ziel war Trienz im Gasthof Linde für einen gemeinsamen Abschluss. Bei lebhaften Gesprächen von den Eindrücken, dem gehörten und gesehenen des heutigen Tages. Was dem einem das frühere Klassenzimmer, dem anderen die Kräuterapotheke und das dazu gehörende Laboratorium, Material, Kräuter und die Trockenkammer, die erste Medizinischen Geräte wie die Klystierspritze, die Spritze für den Aderlass, die Schröpfgläser, die Zahnziehzange waren dem anderen die Handwerkzeuge und Hilfsmittel zum bearbeiten von Holz und Steinen sowie das bewegen und heben von schweren Gegenständen. Das wir in einer Medizinsch und Technik höheren entwickelte Zeit leben dürfen, darin waren sich alle Teilnehmer einig. Ein erlebnisreicher Ausflug ging zu Ende und bei noch sommerlichen Temperaturen kamen wir wieder an unserem Ausgangziel an.

 

 

 
 


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